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Jugendstrategie 2015–2018

„Handeln für eine jugendgerechte Gesellschaft" – unter diesem Motto stellt das Bundesjugendministerium seine Jugendpolitik 2015-2018 neu auf. Die Politik für Jugendliche wird ergänzt um eine Politik mit Jugendlichen und eine Politik von Jugendlichen. Im Mittelpunkt stehen junge Menschen zwischen 12 und 27 Jahren. Unter dem Dach der Jugendstrategie kommen viele Partner zusammen; sie wollen

  • wirkungsvolle Jugendbeteiligung verankern und Rechte von Jugendlichen sichern,
  • Übergänge erfolgreich gestalten; dazu gehören Berufsorientierung, Ausbildung und soziale Integration,
  • Zeiten und Räume für junge Menschen zwischen Anforderungen und Bedürfnissen bieten,
  • Bildungsorte und Bildungsangebote weiterentwickeln; hier geht es um Kooperationen, Sichtbarmachung und Anerkennung.

Durch Vernetzung und Koordinierung sowie durch wechselseitige Bezugnahme wirkt jede Einzelmaßnahme für sich und als Teil des Gesamtvorhabens. Unter dem Dach der Jugendstrategie werden weitere relevante Programme und Maßnahmen abgestimmt.

Einen Überblick über Ziele und Vorhaben der Jugendstrategie bietet die Publikation „Handeln für eine jugendgerechte Gesellschaft - Jugendstrategie 2015-2018“ des Bundesjugendministeriums (erschienen im März 2017).

Zentrale Vorhaben der Jugendstrategie

  • Eigenständige Jugendpolitik ist ein Politikansatz, der junge Menschen zwischen 12 und 27 Jahren in den Mittelpunkt ressortübergreifenden Handelns stellt. Jugend wird als eigenständige Lebensphase betrachtet, handlungsleitend sind die Interessen und Bedürfnisse Jugendlicher und junger Erwachsener. Dieser Ansatz soll bundesweit verbreitet und umgesetzt werden.
  • Ein Jugend-Check soll bundespolitische Vorhaben auf ihre Vereinbarkeit mit den Belangen der jungen Generation überprüfen sowie dafür sensibilisieren. Es geht z. B. darum, welche Auswirkungen eine Gesetzgebung auf die Lebenslagen junger Menschen hat und ob bzw. wie die Jugend im Rahmen von Gesetzgebungsverfahren bzw. bei der Planung und Durchführung öffentlicher Vorhaben beteiligt wird.
  • Die Arbeitsgruppe „Jugend gestaltet Zukunft” bringt die Stimme der Jugend in die Demografiestrategie der Bundesregierung ein. Die AG stellt ländliche Regionen in den Mittelpunkt und arbeitet mit vier Modelllandkreisen (Friesland, Kyffhäuserkreis, Lichtenfels, Vorpommern-Rügen) zusammen. Jugendbeteiligung wird dabei nicht nur gefordert, sondern als verbindlicher Prozess realisiert, u.a. durch das Beteiligungsprojekt „Ichmache>PolitikIDemografie“
  • Die Koordinierungsstelle „Handeln für eine jugendgerechte Gesellschaft” ist zentraler Gestaltungspartner bei der Umsetzung der Jugendstrategie. Ihre Kernaufgabe besteht darin, die Eigenständige Jugendpolitik bundesweit zu verbreiten. Im Mittelpunkt stehen Strategien für eine jugendgerechte Politik und Gesellschaft vor Ort. Die Koordinierungsstelle arbeitet mit allen Akteuren der Jugendstrategie zusammen und sorgt für deren Vernetzung. Sie führt Veranstaltungen durch, informiert und dokumentiert.
  • Im Rahmen des Innovationsfonds im Kinder- und Jugendplan des Bundes werden 2014-2016 insgesamt 42 Projekte unterstützt. Die Handlungsfelder sind: politische Bildung, kulturelle Bildung, Jugendverbandsarbeit, internationale Jugendarbeit und Jugendsozialarbeit.
  • Die Partizipation von Jugendlichen an allen sie betreffenden Angelegenheiten ist handlungsleitendes Prinzip, weil Jugendliche Expertinnnen und Experten in eigener Sache sind und ein Recht auf Beteiligung haben. Im Bundesjugendministerium wird kein jugendpolitisches Projekt ohne Partizipation begonnen.
  • Mit der Internetbeteiligungsplattform jugend.beteiligen.jetzt wird ePartizipation leichter, Tools und Themen bekommen einen gemeinsamen Ort.
  • Die Umsetzung der EU-Jugendstrategie bringt europäische Ideen und Inhalte in Politik und Praxis. Die EU-Jugendstrategie wird gemeinsam von Bund und Ländern in drei Themenkorridoren umgesetzt: Förderung der Partizipation und Stärkung der Demokratie, soziale Integration und gelingende Übergänge in die Arbeitswelt, Anerkennung und Sichtbarmachung des nicht-formalen und informellen Lernens in der Jugendarbeit.
  • Zahlreiche Aktivitäten unterstützen den Ausbau von grenzüberschreitender Begegnung und Austausch.
  • Die Darstellung und Wahrnehmung „der Jugend von Heute” in Politik und Öffentlichkeit soll verbessert werden.
  • Der 15. Kinder- und Jugendbericht analysiert die Lebenswelten Jugendlicher zum Thema "Zwischen Freiräumen, Familie, Ganztagsschule und virtuellen Welten – Persönlichkeitsentwicklung und Bildungsanspruch im Jugendalter". Die Perspektive Jugendlicher wird als wesentliches Element und innovativer Ansatz in die Erarbeitung eingebunden.

Der 16. Kinder- und Jugendhilfetag 2017 in Düsseldorf wird Raum bieten für eine Zwischenbilanz zur Jugendstrategie.

Die Jugendstrategie ist:

  • eine Einladung des Bundes an  Länder und Kommunen zur strategischen Zusammenarbeit
  • eine Plattform für den fachlich-konzeptionellen Austausch
  • eine Lobby für die Jugendlobby.

Unser Videoclip erklärt in nicht mal viereinhalb Minuten nochmal ganz übersichtlich die Grundlagen, das Konzept und die Einzelvorhaben der Jugendstrategie "Handeln für eine jugendgerechte Gesellschaft":

 

aktuelle entwicklungen

Neue Publikation „Handeln für eine jugendgerechte Gesellschaft - Die Jugendstrategie 2015-2018“ erschienen

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Das Bundesjugendministerium hat zeitgleich zum 16. Deutschen Kinder- und Jugendhilfetag die neue Publikation „Handeln für eine jugendgerechte Gesellschaft - Die Jugendstrategie 2015-2018“ veröffentlicht. Auf über 80 Seiten skizziert die Broschüre die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen und die zentralen Bedürfnisse der Jugend. Die Ziele der Jugendstrategie und die Anforderungen, die an sie gestellt werden, machen einen weiteren Teil aus. Darüber hinaus werden die Maßnahmen aufgeführt, die das Bundesjugendministerium gemeinsam mit vielen Partnern unter dem Dach der Jugendstrategie umsetzt. Zudem werden Perspektiven und Handlungsbedarfe für eine gemeinsame Jugendstrategie der Bundesregierung aufgezeigt.

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Lobby für Jugend: Aktuelles aus der Jugendstrategie

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Der 16. Deutsche Kinder- und Jugendhilfetag steht kurz bevor – die Jugendstrategie wird mit ihren Gestaltungspartnern vertreten sein, ein 100m² großer Stand und zahlreiche Fachveranstaltungen laden zur Diskussion ein. In den letzten Wochen und Monaten haben wir intensiv daran gearbeitet, das Thema „Jugendgerechtigkeit“ auf dem 16. DJHT hervorzuheben. Daneben haben sich aber auch die Räder der Jugendstrategie weiter gedreht. Hier fassen wir alle aktuellen Entwicklungen zusammen.

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Zwischenbilanz zur Jugendstrategie - AUF DEM 16. DJHT

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Unter dem Dach der Jugendstrategie wird es auf dem 16. Deutschen Kinder- und Jugendhilfetag zahlreiche Veranstaltungen und Informationen zum Thema geben. Eine Fachveranstaltung nimmt die Jugendstrategie mit ihren Einzelvorhaben und als Ganzes in den Blick. Gestaltungspartner ziehen dort gemeinsam mit Jugendlichen eine Zwischenbilanz zur Jugendstrategie. In diesem Zusammenhang wird außerdem die neue Broschüre zur Jugendstrategie vorgestellt.

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Austausch und Weiterentwicklung: Aktuelles aus der Jugendstrategie

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Wir haben wieder viel Neues aus der Jugendstrategie "Handeln für eine jugendgerechte Gesellschaft" und ihren Einzelvorhaben zu berichten. Die Referenzkommunen haben sich zum dritten Seminar in Berlin getroffen und individuelle, kommunale Herausforderungen diskutiert. Das digitale Angebot "Jugend gerecht werden" nimmt Formen an, die AG "Jugend gestaltet Zukunft" hat Handlungsempfehlungen für eine jugendgerechte Demografiepolitik formuliert u.v.m. 

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Umsetzen und ausgestalten: Aktuelles aus der Jugendstrategie

jugendgerecht

Jugendstrategie ohne Sommerloch: es ist viel passiert und wir haben Neues aus der Jugendstrategie „Handeln für eine jugendgerechte Gesellschaft“ und ihren Einzelvorhaben zu berichten. Die jugendgerechten Kommunen haben sich zum zweiten Peer-Learning-Seminar mit vorgeschaltetem Jugendworkshop getroffen und Ziele vereinbart. Die Plattform jugend.beteiligen.jetzt ist online, und die Initiative "Chancen eröffnen durch Austausch und Begegnung" ist Teil der Jugendstrategie "Handeln für eine jugendgerechte Gesellschaft" geworden.

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Mitreden, Mitgestalten, Mitentscheiden: Ein Interview mit László Boroffka und Caren Marks

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Jugendbeteiligung ist verbindlicher Bestandteil der Jugendstrategie, ganz nach dem Motto „Politik für, mit und von Jugendlichen“. Aber warum ist Jugendbeteiligung eigentlich wichtig? Und wie soll Partizipation praktisch funktionieren? Wir haben zwei Menschen, denen viel an wirksamer Jugendbeteiligung liegt, um Antworten gebeten: László Boroffka, Mitglied des Jugendparlaments in Dreieich und Caren Marks, Parlamentarische Staatssekretärin bei der Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. 

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beteiligen, stärken, wertschätzen: Jugendpartizipation in der Jugendstrategie

JB

Eine Anforderung an alle Akteure, die sich mit Themen beschäftigen, die Jugendliche direkt oder indirekt betreffen, ist der wirkungsvolle Einbezug der Interessen, Sichtweisen und Anliegen von Jugendlichen. Die Umsetzung der Jugendstrategie 2015-2018 kann daher nur mit Jugendlichen gemeinsam gelingen.

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Gut unterwegs: Aktuelles aus der Jugendstrategie

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Die Jugendstrategie „Handeln für eine jugendgerechte Gesellschaft“ ist vor einem Jahr an den Start gegangen. Seitdem ist viel passiert. Jugendgerechte Kommunen haben Handlungsbedarfe benannt, der Jugend-Check wird bald praxiserprobt, Expertisen zur Darstellung und Wahrnehmung von Jugendlichen wurden in Auftrag gegeben und vieles mehr. Im Folgenden geben wir einen Überblick über alle Einzelvorhaben und ihren Status Quo.

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Wichtige Schritte voran: Aktuelles aus der Jugendstrategie

grafik om jugendstrategie

Nach dem Winter 2015/2016 gibt es viel Neues aus der Jugendstrategie „Handeln für eine jugendgerechte Gesellschaft“ und ihren Einzelvorhaben zu berichten. Im Folgenden geben wir einen ausführlichen Überblick.

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Auf dem Weg: Aktuelles aus der Jugendstrategie

Straßenschild Jugendstrategie

Die Aktivitäten zur Jugendstrategie „Handeln für eine jugendgerechte Gesellschaft“ sind erfolgreich angelaufen, diverse Einzelvorhaben sind in Arbeit – in diesem Artikel gibt es einen ausführlichen Überblick über den aktuellen Stand im Herbst 2015.

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Videoclip zur Jugendstrategie 2015-2018 ist online!

Videoclip-Standbild

Unser neues Video zur Jugendstrategie 2015-2018: Es erklärt in nicht einmal viereinhalb Minuten die Grundlagen, das Konzept und die Einzelvorhaben der Jugendstrategie. Viel Spaß beim Schauen auf YouTube oder hier nach dem Klick:

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Das läuft: Jugendstrategie "Handeln für eine jugendgerechte Gesellschaft"

jugendgerecht

Im Juli ging die Jugendstrategie "Handeln für eine jugendgerechte Gesellschaft“ 2015-2018 an den Start. Der offizielle Auftakt fand mit 280 Teilnehmerinnen und Teilnehmern statt. An einem Workshop-Wochenende diskutierte eine Gruppe Jugendlicher aus ganz Deutschland darüber, was Kommunen jugendgerecht macht. Im Netz läuft eine Beteiligungsrunde zum Image von Jugend, eine Arbeitsgruppe auf Bundesebene und vier Modelllandkreise stellen sich für eine jugendgerechte Demografiepolitik auf. Ein Jugend-Check ist in Arbeit und ein bundesweites Interessensbekundungsverfahren richtet sich an Kommunen. 

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Viel zu tun: Die Jugendstrategie „Handeln für eine jugendgerechte Gesellschaft“

Jugendliche beim Umziehen

Mit der Jugendstrategie „Handeln für eine jugendgerechte Gesellschaft“ 2015-2018 will das Bundesjugendministerium konkrete Verbesserungen in den Lebenswelten von jungen Menschen zwischen 12 und 27 bewirken. Für dieses Ziel wirken viele Gestaltungspartner und Einzelvorhaben zusammen. Ob Eigenständige Jugendpolitik, Jugendbeteiligung oder die Umsetzung der EU-Jugendstrategie – es gibt viel zu tun!

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