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Jugendstrategie 2015–2018

Viel zu tun: Die Jugendstrategie „Handeln für eine jugendgerechte Gesellschaft“

Jugendliche beim Umziehen

„Handeln für eine jugendgerechte Gesellschaft“ – mit der neuen Jugendstrategie macht das Bundesjugendministerium gemeinsam mit vielen Gestaltungspartnern aus einer Politik für Jugend eine Politik mit und von Jugend.

Vom reden zum Handeln: Eigenständige Jugendpolitik wird umgesetzt

Bei der Eigenständigen Jugendpolitik, die in den letzten Jahren in einem breit angelegten Dialogprozess entwickelt wurde, geht es nun darum, vom Reden zum Handeln zu kommen. Politik, die Interessen und Bedürfnisse von Jugendlichen und jungen Erwachsenen in den Mittelpunkt gesellschaftlichen und politischen Handelns stellt, soll bundesweit und ressortübergreifend verbreitet werden:

  • Konkret wird dies auf Bundesebene zum Beispiel bei der Entwicklung des Jugend-Checks, der politische Vorhaben auf ihre Jugendgerechtigkeit hin überprüft und Politik und Verwaltung für Jugendgerechtigkeit sensibilisiert.
  • Mit dem Innovationsfonds zur Förderung der Eigenständigen Jugendpolitik werden 42 Projekte von 2014 bis 2016 unterstützt, die die Grundsätze Eigenständiger Jugendpolitik erlebbar machen. Eine Auftaktveranstaltung am 29. Januar 2015 in Bonn verdeutlichte das gemeinsame fachpolitische Anliegen und setzte ein Impuls zum Start der Projekte. Die Dokumentation dieses Fachtags ist mittlerweile online verfügbar. Zudem soll die Eigenständige Jugendpolitik im Rahmen der Jugendstrategie weiterentwickelt werden.
  • Wir in der Koordinierungsstelle „Handeln für eine jugendgerechte Gesellschaft“ vernetzen die Einzelvorhaben und Akteure und begleiten ab Herbst 2015 Kommunen auf dem Weg zu mehr Jugendgerechtigkeit. Eine digitale Werkzeugbox wird darüber hinaus kommunale Akteure und Jugendliche mit Informationen und Ansätzen ausstatten, um ihre eigene Kommune jugendgerechter zu gestalten.
  • Die Arbeitsgruppe „Jugend gestaltet Zukunft“ bringt die Interessen und Bedürfnisse junger Menschen im Sinne einer Eigenständigen Jugendpolitik als eine neue Dimension in die Demografiestrategie der Bundesregierung ein. Mittlerweile hat die Arbeitsgruppe drei Mal getagt. Beim Beteiligungsprojekt "Ichmache>Politik" findet sich ein kurzer Bericht über die letzte Sitzung, welche im Modelllandkreis Friesland stattfand.

Verbindlich und wirksam: Beteiligung von Jugend

Jugendbeteiligung ist ein zentrales Element der Jugendstrategie und findet sich in den einzelnen Vorhaben wieder. Darüber hinaus sind mehrere Maßnahmen ganz gezielt der Jugendbeteiligung gewidmet. Über Beteiligungsprojekte wie „Ichmache>Politik“ können Jugendliche vor Ort und über das Internet mit anderen diskutieren und Empfehlungen abgeben. Auf einer gemeinsamen Internetplattform sollen zudem Tools und Themen gesammelt werden, um Beteiligung besser zu organisieren.

kennt keine Grenzen: Eine jugendgerechte Gesellschaft

Mit der Umsetzung der EU-Jugendstrategie kommen europäische Ideen und Inhalte in Politik und Praxis. Es gibt viel, was wir in und von Europa lernen können. Sowohl Fachkräfte als auch Jugendliche können in grenzüberschreitenden Begegnungen  Europa erleben und vom Austausch profitieren. Zahlreiche jugendpolitische Debatten werden durch europäische Impulse bereichert. Auf Bundesebene, in den Ländern und vor Ort in den Kommunen: die Themen Partizipation, Übergänge in die Arbeitswelt oder Anerkennung non-formalen Lernens in der Jugendarbeit sind auch europäische Themen. Zwischen der Umsetzung der EU-Jugendstrategie und der Eigenständigen Jugendpolitik gibt es zahlreiche Parallelen, welche künftig noch stärker verbunden werden sollen. Daher werden gerade inhaltliche und strukturelle Verbindungslinien abgestimmt.

Es geht los: Auftakt zur Jugendstrategie

Am 9. Juli wird die Jugendstrategie in Berlin von Bundesjugendministerin Manuela Schwesig auf der Auftaktveranstaltung vorgestellt. Eine Anmeldung ist ab dem 5. Mai auf www.jugendgerecht.de möglich.

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