Onlinemagazin Handeln für eine Jugendgerechte Gesellschaft

Ausgabe April 2015

Optimale Darstellung

Editorial

Liebe Leserinnen und Leser,

unser Onlinemagazin hat Premiere! Wir freuen uns, Ihnen die erste Ausgabe zu präsentieren. Damit informieren wir Sie von nun an viermal jährlich über die Jugendstrategie 2015-2018 „Handeln für eine jugendgerechte Gesellschaft“.

In der Rubrik Neuigkeiten finden Sie übersichtliche Artikel zur Strategie und ihren Einzelvorhaben. In dieser Ausgabe erhalten Sie vorab Einblicke in das Programm unserer Auftaktveranstaltung am 9. Juli 2015. Darüber hinaus berichten wir über erste Weichenstellungen bei der Entwicklung des Jugend-Checks.

Außerdem möchten wir Ihnen mit jeder Ausgabe einen beispielhaften Einblick in die Umsetzung Eigenständiger Jugendpolitik geben. Dieses Mal stellt sich das Modelabel SOPHISTICATEDPEOPLE vor. Jugendliche, die Ihren Lebensmittelpunkt auf der Straße haben, bekommen hier die Möglichkeit, kreativ und handwerklich aktiv zu werden. Die Modewerkstatt wurde in Berlin entwickelt und soll nun, unterstützt durch den Innovationsfonds zur Förderung der Eigenständigen Jugendpolitik, in weiteren Städten etabliert werden.

Das Schwerpunktthema dieser Ausgabe konzentriert sich auf eine konkrete Frage: Kann jugendgerechtes Handeln tatsächlich verbindlich werden? Wir haben einige Handlungsansätze skizziert und Immanuel Benz (Deutscher Bundesjugendring) und Jürgen Schattmann (Jugendministerium des Landes Nordrhein-Westfalen) dazu befragt.

Wenn Sie über das Onlinemagazin hinaus auf dem neuesten Stand bleiben oder einfach nur mit uns ins Gespräch kommen wollen, können Sie gerne Kontakt aufnehmen und uns auf Facebook, Google+, Xing sowie Twitter folgen. Aktuelle Informationen finden Sie natürlich auch auf unserer Internetseite www.jugendgerecht.de.

Wir freuen uns über Ihre Hinweise und Anregungen und wünschen Ihnen eine interessante Lektüre.

Ihre Koordinierungsstelle „Handeln für eine jugendgerechte Gesellschaft“

Neuigkeiten

Es geht los: Der Auftakt zur neuen Jugendstrategie 2015-2018

Auftakt am 9. Juli 2015 in Berlin: Gemeinsam mit dem Bundesjugendministerium stellen wir die Jugendstrategie „Handeln für eine jugendgerechte Gesellschaft“ 2015-2018 vor. Bundesjugendministerin Manuela Schwesig wird mit Jugendlichen und zahlreichen Gestaltungspartnern im Ministerium die Ziele und Inhalte der neuen Jugendstrategie diskutieren und vertiefen. Jetzt gibt es erste Informationen zum Programm der Tagung, die wir in Kooperation mit dem Bundesjugendkuratorium durchführen.

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Viel zu tun: Die Jugendstrategie „Handeln für eine jugendgerechte Gesellschaft“

Mit der Jugendstrategie „Handeln für eine jugendgerechte Gesellschaft“ 2015-2018 will das Bundesjugendministerium konkrete Verbesserungen in den Lebenswelten von jungen Menschen zwischen 12 und 27 bewirken. Für dieses Ziel arbeiten viele Gestaltungspartner zusammen, verschiedene Einzelvorhaben werden umgesetzt. Ob Eigenständige Jugendpolitik, Jugendbeteiligung oder die Umsetzung der EU-Jugendstrategie – es gibt viel zu tun!

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Erste Weichen gestellt: Die Entwicklung eines Jugend-Checks

Die Bundesregierung will in der aktuellen Legislaturperiode einen Jugend-Check entwickeln, um Maßnahmen auf ihre Vereinbarkeit mit den Interessen der jungen Generation zu überprüfen. So steht es im Koalitionsvertrag. Hierzu arbeitet das Bundesjugendministerium mit verschiedenen jugendpolitischen Partnern zusammen. Mehrere Workshops haben mittlerweile stattgefunden. Wir berichten zu aktuellen Entwicklungen.

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Praxis im Portrait

Ein Modelabel von Straßenkindern

Sophisticated People

Wir möchten Straßenkindern und obdachlosen Jugendlichen Halt im Alltag geben, Selbstwirksamkeitserfahrungen ermöglichen und berufliche Orientierung bieten.

Bündnis für Straßenkinder in Deutschland

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Schwerpunktthema

Verbindlich, förderlich, illusorisch? Über den Anspruch, die „Belange der Jugend“ zu berücksichtigen

Ein Grundsatz Eigenständiger Jugendpolitik im Überblick
Jürgen Schattmann und Immanuel Benz im Interview

„Bei allen Gestaltungsprozessen unserer Gesellschaft sind die Belange junger Menschen zu berücksichtigen und mitzudenken.“ Das ist einer der Grundsätze der Eigenständigen Jugendpolitik, die in der neuen Jugendstrategie 2015-2018 umgesetzt wird. Jetzt gilt es, Leitlinien und Grundsätze nicht mehr nur zu fordern, sondern auch mit Leben zu füllen.

Kann jugendgerechtes Handeln also tatsächlich verbindlich werden? Was muss dafür geschehen? Oder kann dieser Grundsatz nicht mehr sein als ein Leitbild für die ohnehin schon Überzeugten? Oder handelt es sich gar nur um eine Vision? Wir haben einige Handlungsansätze skizziert und Immanuel Benz (stellvertretender Vorsitzender des Deutschen Bundesjugendrings) und Jürgen Schattmann (Leiter der Gruppe Jugend im Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen) dazu befragt.