Onlinemagazin Handeln für eine Jugendgerechte Gesellschaft

Ausgabe Dezember 2015

Optimale Darstellung

Editorial

Liebe Leserinnen und Leser,

dies ist nun die dritte Ausgabe unseres Onlinemagazins, mit dem wir über neueste Entwicklungen der Jugendstrategie 2015-2018 „Handeln für eine jugendgerechte Gesellschaft“ informieren.

In der Rubrik Neuigkeiten finden Sie einen aktuellen Überblick zur gesamten Strategie und wir schauen kurz zurück auf unser Auftaktseminar zum Prozess "Jugendgerechte Kommunen", das am 25./26. November 2015 in Berlin stattfand. Außerdem berichten wir über die Ergebnisse des Projekts "Jugend im Blick", mit dem das Deutsche Jugendinstitut die Lebenssituationen Jugendlicher in strukturschwachen ländlichen Räumen untersucht hat. Darüber hinaus stellen wir das Bundesprogramm "Willkommen bei Freunden" (Deutsche Kinder- und Jugendstiftung) vor. Hier bieten sechs regionale Servicebüros Unterstützung beim Umgang mit jungen Flüchtlingen.

Praxis im Portrait: Vielfalt und Inklusion stehen im Mittelpunkt des Projekts "Meinen Kiez verändern!" aus Berlin. In diesem Projekt der Drehscheibe Jugendpolitik (Stiftung SPI) kommen Online-Vernetzung und Offline-Aktivitäten zusammen, damit sich wirklich alle jungen Menschen zwischen 12 und 21 in ihrer Stadt einbringen können.

Beim Schwerpunktthema dieser Ausgabe geht es um jugendgerechte Kommunen. Aus insgesamt 48 Interessensbekundungen traf unser Planungsstab eine Auswahl von 16 Referenzkommunen. Die Themen, die wir in den kommenden drei Jahren mit diesen Kommunen bearbeiten, richten sich hauptsächlich an dem aus, was jugendgerechte Kommunen eigentlich ausmacht. Diese Merkmale entstammen den Diskussionen zur Eigenständigen Jugendpolitik und wurden von Jugendlichen und Fachleuten weiterentwickelt. In dieser Ausgabe unseres Online-Magazins veröffentlichen wir sie entsprechend überarbeitet.

Wenn Sie über unser Onlinemagazin hinaus auf dem neuesten Stand in Sachen Jugendstrategie bleiben oder einfach nur mit uns ins Gespräch kommen wollen, können Sie gerne Kontakt aufnehmen und uns auf Facebook, Google+, Xing sowie Twitter folgen. Stets aktuelle Informationen finden Sie auch auf unserer Internetseite www.jugendgerecht.de.

Wir freuen uns über Ihre Hinweise und Anregungen und wünschen Ihnen eine interessante Lektüre.

Ihre Koordinierungsstelle „Handeln für eine jugendgerechte Gesellschaft“

Neuigkeiten

AUF DEM WEG: AKTUELLES AUS DER JUGENDSTRATEGIE

Die Aktivitäten zur Jugendstrategie „Handeln für eine jugendgerechte Gesellschaft“ sind erfolgreich angelaufen, diverse Einzelvorhaben sind in Arbeit – in folgendem Artikel gibt es einen ausführlichen Überblick über den aktuellen Stand im Herbst 2015.

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Jugendgerechte Kommunen: Impressionen vom Auftaktseminar

Am 25./26. November 2015 kamen knapp 60 Jugendliche und Fachkräfte aus 16 Referenzkommunen zum Auftaktseminar "Jugendgerechte Kommunen" in Berlin zusammen. An dieser Stelle veröffentlichen wir erste Impressionen aus der Veranstaltung, eine ausführliche Dokumentation folgt demnächst.

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Jugend im Blick: Handlungsempfehlungen für ländliche Räume

Im Projekt „Jugend im Blick” wurden die Lebensbedingungen von Jugendlichen in acht strukturschwachen ländlichen Regionen durch eine Forschungsgruppe des Deutschen Jugendinstituts untersucht. Auf dieser Grundlage entstanden Handlungsempfehlungen für die Jugendpolitik vor Ort.

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Willkommen bei Freunden: Bündnisse für junge Flüchtlinge

Das Bundesprogramm „Willkommen bei Freunden“ bietet mit sechs regionalen Servicebüros Unterstützung beim Umgang mit jungen Flüchtlingen an. In einem neuen Themenportal werden seit dem 1.12.2015 Fachwissen sowie gute Beispiele aufbereitet und grundsätzliche Informationen rund um das Thema junge Geflüchtete zur Verfügung gestellt. 

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Praxis im Portrait

Orte der Vielfalt gesucht

SPI

Jugendliche gestalten Ihren Kiez! ALLE Jugendlichen, egal welcher Herkunft oder Religion, können mitmachen, damit ihr Kiez ein Lebensraum für ALLE wird!

© Stiftung SPI

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Schwerpunktthema

Jugendgerechte Kommunen

Steckbriefe ausgewählter Referenzkommunen
Merkmale jugendgerechter Kommunen

Aus insgesamt 48 Interessensbekundungen wurden 16 Referenzkommunen ausgewählt, die sich in den kommenden drei Jahren auf den Weg zu mehr Jugendgerechtigkeit machen. Vertreten sind alle Bundesländer; mit dabei sind sowohl Mittel- und Großstädte als auch Landkreise und kreisangehörige Gemeinden sowie alternative Zusammenschlüsse. Sie sind in Bezug auf ihr jugendpolitisches Profil und ihre Zielvorstellungen vielfältig zusammengesetzt – Kommunen, die sich erst auf den Weg gemacht haben, wurden gleichermaßen wie solche, die bereits über ein ausgeprägtes jugendpolitisches Profil verfügen, in die Auswahl einbezogen. Der Prozess "Jugendgerechte Kommunen" wird begleitet durch die Koordinierungsstelle "Handeln für eine jugendgerechte Gesellschaft".

Eine wichtige Grundlage für diesen Prozess sind die vielfältigen Merkmale jugendgerechter Kommunen. Diese Merkmale wurden im Rahmen der Entwicklung der Eigenständigen Jugendpolitik zusammengetragen und 2014 erstmals vorgestellt. An dieser Stelle veröffentlichen wir nun eine aktualisierte Version der Merkmale, die den Diskussionsprozess des vergangenen Jahres berücksichtigt – sowohl Jugendliche als auch Fachexperten hatten sich daran beteiligt. Die Merkmale stellen keine endgültige, abgeschlossene Liste da, sondern sind vielmehr als Diskussionsgrundlage gedacht.