Onlinemagazin Handeln für eine Jugendgerechte Gesellschaft

Ausgabe Juni 2016

Optimale Darstellung

Editorial

Liebe Leserinnen und Leser,

Sie lesen bereits die fünfte Ausgabe unseres Onlinemagazins – und wieder einmal ist viel passiert! Auch dieses Mal informieren wir Sie über neueste Entwicklungen der Jugendstrategie 2015-2018 „Handeln für eine jugendgerechte Gesellschaft“.

In der Rubrik Neuigkeiten finden Sie aktuelle Artikel zur Gesamtstrategie und ihren Einzelvorhaben. Wir berichten von unseren ersten Besuchen in den Referenzkommunen sowie den dort durchgeführten Ist-Stand-Analysen und der Feststellung von Handlungsbedarfen.
Neben einem Überblick zu den aktuellen Entwicklungen der Jugendstrategie stellen wir Ihnen außerdem das Handbuch ‚„Mehr Europa“ in Beteiligungsprojekten‘ vor, welches die Service- und Transferstelle bei Jugend für Europa gerade veröffentlicht hat, um europäische Impulse für die Jugendbeteiligung vor Ort zugänglich zu machen.
Auch vom jüngsten Einzelvorhaben der Jugendstrategie, der Online-Plattform jugend.beteiligen.jetzt, gibt es Neuigkeiten.
Zudem kann man sich jetzt schon den Tag der offenen Tür im Bundesjugendministerium vormerken – am 27./28. August wird es wieder eine attraktive Jugendmeile vor dem Bundesjugendministerium in Berlin geben.

Praxis im Portrait: Das Projekt PARTiX hat es sich zur Aufgabe gemacht, Jugendlichen zwischen 14-25 Jahre die aktive Teilhabe an dem regionalen Leben in ihrem Landkreis zu ermöglichen.  Hierzu werden drängende Probleme, Ideen, Vorschläge, welche die Jugendlichen beschäftigen, in einem Umfragetool gesammelt und aufbereitet. Die Ideen sollen Ende 2016 dem Kreistag vorgelegt werden. Ziel ist unter anderem, die Jugendlichen für die Entwicklung Ihrer Region zu begeistern und ihnen echte Mitgestaltungsmöglichkeiten anzubieten.

Das Schwerpunktthema dieser Ausgabe ist eines der großen jugendpolitischen Themen: Es geht um Jugendbeteiligung. Die Jugendstrategie „Handeln für eine jugendgerechte Gesellschaft“ will die Politik für Jugendliche erweitern um eine Politik mit und von Jugendlichen. Dies spiegelt sich auch in den Einzelvorhaben der Strategie wieder. In unserem Schwerpunktartikel beleuchten wir, auf welche Weise Jugendliche an der Umsetzung der Jugendstrategie beteiligt werden. Zudem haben wir mit zwei Personen ein Interview geführt, die aus ganz unterschiedlichen Perspektiven auf Jugendbeteiligung blicken. Diese sind László Boroffka, Mitglied des Jugendparlaments der Referenzkommune Dreieich in Hessen als Teil der Jugendstrategie, und Caren Marks, Parlamentarische Staatsekretärin bei der Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

Wenn Sie über das Onlinemagazin hinaus auf dem neuesten Stand bleiben oder einfach nur mit uns ins Gespräch kommen wollen, können Sie gerne Kontakt aufnehmen und uns auf Facebook und Twitter sowie Google+ folgen. Stets aktuelle Informationen finden Sie auch auf unserer Internetseite www.jugendgerecht.de.

Wir freuen uns über Ihre Anregungen und wünschen Ihnen eine interessante Lektüre.

Ihre Koordinierungsstelle „Handeln für eine jugendgerechte Gesellschaft“

Neuigkeiten

GUT UNTERWEGS: AKTUELLES AUS DER JUGENDSTRATEGIE

Die Jugendstrategie „Handeln für eine jugendgerechte Gesellschaft“ ist vor einem Jahr an den Start gegangen. Seitdem ist viel passiert. Jugendgerechte Kommunen haben Handlungsbedarfe benannt, der Jugend-Check wurde weiterentwickelt, Expertisen zur Darstellung und Wahrnehmung von Jugendlichen wurden in Auftrag gegeben und vieles mehr. Im Folgenden geben wir einen Überblick über alle Einzelvorhaben und ihren Status Quo.

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AUF DEM WEG ZUR JUGENDGERECHTEN KOMMUNE: VOM STATUS QUO ZU DEN ZIELEN

16 Referenzkommunen aus dem gesamten Bundesgebiet machen sich von 2015-2018 auf den Weg zu „Jugendgerechten Kommunen“. Nach umfangreichen Bestandsanalysen vor Ort zeichnet sich bereits jetzt ab, dass in allen Kommunen geeignete Jugendbeteiligungsformate gefunden und verankert werden müssen. Darüber hinaus werden die Kommunen vor der Herausforderung stehen, Akteure aller Fachbereiche für mehr Jugendgerechtigkeit zu sensibilisieren und gemeinsam ein starkes Bündnis für Jugend zu etablieren. 

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JUGEND.BETEILIGEN.JETZT: PLATTFORM GEHT ENDE JULI ONLINE

Chancengerechtigkeit und Teilhabe hängen nicht mehr von der technischen Ausstattung ab, sondern viel mehr davon, ob jungen Menschen digitale Möglichkeiten für Beteiligung und Engagement eingeräumt werden. Wie diese aussehen können und welche Methoden und Instrumente für Kommunen, Träger der Jugendhilfe, Jugendverbände oder Jugendinitiativen wirksam sind, bündelt jugend.beteiligen.jetzt ab Ende Juli 2016 auf einer Online-Plattform.

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HANDBUCH ERSCHIENEN: „MEHR EUROPA“ IN BETEILIGUNGSPROJEKTEN

Bis 2018 wollen alle Länder der Europäischen Union die Situation junger Menschen verbessern – mit der EU-Jugendstrategie. Bei der Umsetzung in Deutschland liegt ein Fokus auf der Förderung von Partizipation und Stärkung von Demokratie. In diesem Zusammenhang ist Anfang 2016 ein Handbuch mit Beispielen für europäische Beteiligungskultur erschienen.

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KULTUR UND ACTION FÜR JUGENDLICHE: DIE JUGENDMEILE ZUM TAG DER OFFENEN TÜR DER BUNDESREGIERUNG

Am 27. und 28. August lädt die Bundesregierung zum Tag der offenen Tür ein. Unter dem Motto "Handeln für eine jugendgerechte Gesellschaft" wird die Berliner Glinkastraße zur Jugendmeile – für Jugendliche und junge Erwachsene wird es ein buntes Programm aus vielfältigen Sport, Kultur- und Aktionsangeboten geben.

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Praxis im Portrait

PARTIX - BETEILIGUNG MACHT STARK

partix2
Die Mecklenburgische Seenplatte: das ist keine langweilige Region! Was ist los auf dem Land? Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht, Jugendlichen die aktive Teilhabe an der Entwicklung ihrer Umgebung zu ermöglichen.

Christliches Jugenddorfwerk Deutschlands e. V.

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Schwerpunktthema

Jugendstrategie und Beteiligung

Ein Überblick: Partizipation in der Jugendstrategie
László Boroffka und Caren Marks im Interview
Eine Anforderung an alle Akteure, die sich mit Themen beschäftigen, die Jugendliche direkt oder indirekt betreffen, ist der wirkungsvolle Einbezug der Interessen, Sichtweisen und Anliegen von Jugendlichen. Die Umsetzung der Jugendstrategie 2015-2018 kann daher nur mit Jugendlichen gemeinsam gelingen.
 
Jugendbeteiligung ist verbindlicher Bestandteil der Jugendstrategie, ganz nach dem Motto „Politik für, mit und von Jugendlichen“. Aber warum ist Jugendbeteiligung eigentlich wichtig? Und wie kann Partizipation praktisch funktionieren? Wir haben zwei Menschen, denen sehr viel an wirksamer Jugendbeteiligung liegt, um Antworten gebeten: László Boroffka, Mitglied des Jugendparlaments in Dreieich und Caren Marks, Parlamentarische Staatssekretärin bei der Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.