|
Liebe Leser*innen,
jungen Menschen echte Gestaltungsmacht und Räume für Selbstrepräsentation zu ermöglichen, ist für die Lebensphase Jugend zentral. Doch wie wirken mediale Jugendbilder auf die Politik? Und wessen Perspektiven werden öffentlich sichtbar, wessen fehlen in Mainstream-Medien? Das Paper der Denkwerkstatt Jugendgerechte Medienpolitik macht deutlich: Eine zeitgemäße Medienpolitik schafft Bedingungen, in denen junge Menschen ihre Stimmen selbstbestimmt einbringen, mediale Inhalte prägen und Öffentlichkeit aktiv mitgestalten können. Dazu braucht es viele unterschiedliche Akteure, die dafür die entsprechenden Rahmenbedingungen schaffen.
Im Interview mit dem Jugendrat der Medienanstalt Berlin-Brandenburg wird außerdem klar, wie wichtig verankerte Beteiligungsstrukturen auch im Medienbetrieb sind und dass es institutionell Verbündete braucht, die die Stimmen junger Menschen hören und ernstnehmen.
Viele weitere jugendpolitische News füllen auch dieses Onlinemagazin im Mai, wir wünschen eine gute Lektüre!
Das Team der Arbeitsstelle Eigenständige Jugendpolitik
Folgen Sie uns für weitere News gerne auch auf Instagram und über das LinkedIn-Profil der AGJ.
Sie erhalten diese E-Mail, weil Sie Ihre Adresse in den Newsverteiler des Projektes eingetragen habe. Dies können Sie jederzeit wieder rückgängig machen – bitte nutzen Sie den Button zum Abbestellen am Ende der Mail.
|
|
Neues von der Bundesebene & EU
|
|
|
Fachtag: Friedensarbeit & Internationale Jugendarbeit
Wie kann Internationale Jugendarbeit zur Friedensförderung beitragen? Diese Frage steht im Mittelpunkt des Fachtags "Local to Global" von der Fachstelle für Internationale Jugendarbeit der Bundesrepublik Deutschland e.V. (IJAB). Im Zentrum stehen Austausch, Vernetzung und die Einordnung von Friedensarbeit im Feld der Internationalen Jugendarbeit. Eine Anmeldung ist bis zum 18. Mai möglich. Weiterlesen
|
 |
|
Neues Bundesjugendkuratorium berufen
Am 5. Mai wurden die Mitglieder des Bundesjugendkuratoriums für die 21. Legislaturperiode von Staatssekretärin Dr. Petra Bahr im Namen von Bundesministerin Karin Prien berufen. Der Beratungsauftrag der Sachverständigen ist gesetzlich verankert und umfasst grundlegende Fragen der Kinder- und Jugendhilfe und der Kinder- und Jugendpolitik. Die Sachverständigen kommen aus Wissenschaft und Praxis sowie aus Politik und Verwaltung und beziehen junge Menschen in ihre Beratungen ein. Weiterlesen
|
 |
|
European Youth Forum fordert jugendgerechten Demokratiepakt
Das European Youth Forum hat ein Positionspapier mit dem Titel „Young people’s vision for the New Democratic Pact for Europe“ veröffentlicht. Darin begrüßt es die Initiative des Europarates "New Democratic Pact for Europe". Gleichzeitig formuliert das European Youth Forum konkrete politische Empfehlungen, um Demokratie widerstandsfähiger zu machen und das Vertrauen junger Menschen in demokratische Institutionen zu stärken. Weiterlesen
|
 |
|
Bayerischer Jugendring fordert jugendgerechte Kommunen
Unter dem Motto „Wo Jugend Raum hat, wächst Zukunft!" hat die Vollversammlung des Bayerischen Jugendrings (BJR) ein umfassendes Positionspapier für eine jugendgerechte Kommunalpolitik verabschiedet. Ausgangspunkt ist der gesetzliche Auftrag der Kommunen, Angebote der Jugendarbeit rechtzeitig und ausreichend bereitzustellen. Die Vollversammlung stellt klar: Jugendarbeit ist eine Pflichtaufgabe aller Ebenen und darf nicht als freiwillige Leistung verstanden werden. Weiterlesen
|
 |
|
Impulspapier: Jugendgerechte Mobilitätspolitik in Berlin
Was brauchen junge Berliner*innen, um gut mobil zu sein? Diese Frage beschäftigte die Denkwerkstatt zu Mobilitätspolitik des Landesjugendrings Berlin, aus der ein Positionspapier entstand. Junge Menschen wollen eigenständig mobil sein, als wichtiger Schritt zu Selbstständigkeit und stellen eine eigene Zielgruppe von Mobilitätspolitik dar. Als solche werden sie aber noch nicht wahrgenommen. Zu Fragen rund um Infrastruktur, ÖPNV und Sicherheit bezieht das Papier Stellung. Weiterlesen
|
 |
|
#mitmischenMV: Ergebnisse des Beteiligungsprozesses
Während der zurückliegenden zweieinhalb Jahre brachten sich junge Menschen aus ganz Mecklenburg-Vorpommern im Rahmen des Beteiligungsprozesses #mitmischenMV bei mehr als 80 Veranstaltungen ein und formulierten Wünsche, Forderungen und Anregungen für eine gute Kinder- und Jugendpolitik im Land. Im Gutachten werden die Formate und Veranstaltungen von #mitmischenMV vorgestellt und Lebenswelten der Kinder und Jugendlichen sowie deren Herausforderungen beleuchtet. Weiterlesen
|
 |
|
Erstes Jugendforum im Brandenburger Landtag
50 Jugendliche und junge Erwachsene aus Brandenburg haben vom 24.04. bis zum 26.04.2026 beim ersten Parlamentarischen Jugendforum zu verschiedenen Themen im Landtag diskutiert und ihre Wünsche und Forderungen an die Politik formuliert. Die Veranstaltung im Landtag Brandenburg stand unter dem Motto „Deine Zukunft. Dein Brandenburg.“ Die Teilnehmer*innen tauschten sich in Workshops zu den Themen Mobilität, Bildungspolitik, ländlicher Raum, Digitalisierung, Demokratie und Jugendkultur aus. Weiterlesen
|
 |
|
Neues aus der Zivilgesellschaft
|
|
|
Ergebnispublikation zur Beteiligung auf Bundesebene
Die Fach- und Koordinierungsstelle Jugendbeteiligung beim Bundesjugendring veröffentlicht die Ergebnisse der „Anwendungsqualifizierung der Qualitätsstandards für Kinder- und Jugendbeteiligung auf Bundesebene“. Es liefert wesentliche Erkenntnisse zur Weiterentwicklung der Qualitätsstandards für Jugendbeteiligung mit einem Fokus auf der Beteiligung verbandlich organisierte junger Menschen auf Bundesebene. Weiterlesen
|
 |
|
Stellungnahmen zur Strukturreform des SGBVIII
Das Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMBFSFJ) legte im März 2026 einen Referentenentwurf für ein Erstes Gesetz zur Strukturreform der Kinder- und Jugendhilfe (Erstes Kinder- und Jugendhilfestrukturreformgesetz – 1. KJHSRG) vor. Die geplante Reform der Kinder- und Jugendhilfe soll große Veränderungen bringen. Zum Referatsentwurf veröffentlichen verschiedene Organisation nun ihre Stellungnahmen. Weiterlesen
|
 |
|
Positionspapier: Digitale Räume demokratisch gestalten
Die Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe – AGJ setzt sich in ihrem neuen Positionspapier für eine kohärente und komplementäre Regelungs- und transparente Umsetzungsstruktur für den digitalen Raum ein. Diese soll junge Menschen gleichermaßen beteiligen, befähigen und schützen. Zentral ist dabei, sichere digitale Räume zu schaffen und vor allem auch demokratische Teilhabe und Praxis in diesen Räumen und mit digitalen Techniken zu ermöglichen. Weiterlesen
|
 |
|
AGJ fordert transparente Kinder- und Jugendhilfepolitik
Die Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe – AGJ veröffentlicht einen Zwischenruf zu den im Bundeskanzleramt verhandelten Kürzungsplänen an der Kinder- und Jugendhilfe sowie Eingliederungshilfe. Die AGJ fordert angesichts der aktuellen Entwicklung dazu auf, dass die Kinder- und Jugendhilfepolitik weiterhin zusammen mit den jungen Menschen und Familien, der Fachöffentlichkeit sowie -organisationen und in den etablierten Dialog- und Kooperationsstrukturen gestaltet wird. Weiterlesen
|
 |
|
Handlungsempfehlungen für eine partizipative Medienpolitik
Junge Menschen und Jugendkulturen sind in medialen Darstellungen häufig unterrepräsentiert oder auf stereotype Rollen reduziert – auch, weil junge Menschen selbst wenig an Medienproduktion beteiligt werden. In der Denkwerkstatt Jugendgerechte Medienpolitik wurde über pauschale Jugendbilder in Medien, Politik und Forschung sowie über partizipative Medienpolitik diskutiert. Daraus ist ein Empfehlungspapier entstanden, das nun veröffentlicht ist. Weiterlesen
|
 |
|
Interview: mabb-Jugendrat: Einmischen in die Medienpolitik
Als erste Landesmedienanstalt in Deutschland hat die Medienanstalt Berlin- Brandenburg (mabb) im Jahr 2023 einen Jugendrat ins Leben gerufen und damit eine institutionalisierte Beteiligungsmöglichkeit geschaffen. Im Interview gibt Jugendrat-Mitglied Eva Gudermann einen Einblick, wie die Perspektive junger Menschen in die Medienwelt eingebracht wird und berichtet aus der Arbeit des Gremiums. Weiterlesen
|
 |
|
Achter Kinder- und Jugendbericht Sachsen-Anhalt
Das Kabinett von Sachsen-Anhalt hat den 8. Kinder- und Jugendbericht vorgestellt, der die Lebenslagen junger Menschen analysiert und Empfehlungen für die Jugendpolitik formuliert. Unter Mitwirkung von Jugendlichen und Fachkräften entstanden, fordert der Bericht u.a. eine bessere Finanzierung der Jugendhilfe, kostenfreie Treffpunkte und stärkere politische Bildung. Weiterlesen
|
 |
|
Sammelband Jugendbeteiligung auf Bundesebene
Die Beteiligung junger Menschen ist für eine lebendige Demokratie unverzichtbar - zu diesem Thema veröffentlicht das Bundeskompetenzzentrum Kinder- und Jugendbeteiligung (KomKJB) den Sammelband "Jugendbeteiligung auf Bundesebene". Dieser gibt Einblick in erfolgreiche Formate verschiedener Bundesministerien, beleuchtet die Zusammenarbeit zwischen Jugend und Verwaltung und zeigt Wege auf, wie Schutzkonzepte, Powersharing und digitale Beteiligung die Partizipation junger Menschen verbessern können. Weiterlesen
|
 |
|
Jugendbeteiligungsprogramm sucht engagierte Kommunen
Im Rahmen des Programms "Jugend entscheidet" 2026 begleitet die Gemeinnützige Hertie-Stiftung 15 Kommunen aus ganz Deutschland dabei, Jugendbeteiligung vor Ort umzusetzen. Interessierte erhalten eine professionelle Prozessbegleitung, Netzwerkangebote sowie einen Sachkostenzuschuss. Bewerbungen sind bis 30. Juni 2026 möglich. Weiterlesen
|
 |
|
Save the date: Jugendpolitische Konferenz 2026
Am 8. Oktober 2026 lädt die Arbeitsstelle Eigenständige Jugendpolitik zu einer jugendpolitischen Konferenz ein. Die Teilnehmenden erwartet ein Austausch zu aktuellen jugendrelevanten Themen verschiedener Politikfelder. Schwerpunkt der Tagung werden die Impulse der Denkwerkstätten für eine jugendgerechte Politik sowie deren Querschnittsthemen sein. Informationen zum Programm und zur Anmeldung folgen in Kürze. Weiterlesen
|
 |
|
Neues in der Werkzeugbox von jugendgerecht.de
In der Werkzeugbox gibt es neue Materialien rund um das Thema Jugendbeteiligung, zum Beispiel das Tool „Türöffner Jugendpolitik“ der Universität Hamburg, welches zur Weiterentwicklung lokaler Kulturen der Jugendpolitik dient. Ziel ist es lokale Herausforderungen zu identifizieren, die politische Kultur vor Ort zu stärken, Routinen zu hinterfragen, politische Interventionen kritisch einzuordnen sowie gemeinsame Strategien und geteilte Verständnisse zu entwickeln. Weiterlesen
|
 |
|
|
Datenschutzhinweis
Sie erhalten diese E-Mail, weil Sie Ihre Adresse in den Newsverteiler des Projektes eingetragen haben. Dies können Sie jederzeit wieder rückgängig machen – bitte nutzen Sie den Button zum "abbestellen" am Ende der Mail. Sie haben jederzeit das Recht Ihr Einverständnis auch per E-Mail an uns zu widerrufen und die bei uns gespeicherten Daten löschen zu lassen. Entsprechend den Vorgaben der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) informieren wir Sie stets auf unserer Webseite darüber, wie wir die personenbezogenen Daten verarbeiten.
V.i.S.d.P.: Franziska Porst, AGJ-Geschäftsführerin, Mühlendamm 3, 10178 Berlin
|
|
|