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Home > Eigenständige JugendpolitikPositionspapier: Digitale Räume demokratisch gestalten

(13.05.2026) In ihrem Positionspapier bezieht die Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe – AGJ Stellung zur demokratischen und partizipativen Gestaltung digitaler Räume sowie zu Maßnahmen zur Plattformregulierung.

2 Jungen sitzen mit Smartphones in der Hand auf einem Bordstein 2 Jungen sitzen mit Smartphones in der Hand auf einem Bordstein
Foto: Pixabay via. pexels.com

Die Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe – AGJ setzt sich in ihrem Positionspapier für eine kohärente Rehulierung und eine transparente Umsetzungsstruktur für den digitalen Raum ein, die junge Menschen gleichermaßen beteiligt, befähigt und schützt. 

Die europäische Digitalpolitik und dazugehörige Gesetze und Initiativen bieten dafür den entscheidenden Rahmen, müssen auf europäischer Ebene weiterentwickelt und verteidigt und national konsequent umgesetzt werden, um sichere digitale Räume zu schaffen und vor allem auch demokratische Teilhabe und Praxis in diesen Räumen und mit digitalen Techniken zu ermöglichen.

Die Politik muss ihrer Verantwortung gerecht werden, schädigende und manipulative Funktionen von Plattformen verbieten, für effektive, transparente und kindgerechte Beschwerde- und Meldestrukturen sorgen und eine konsequente strafrechtliche Verfolgung von Gewalt- und Straftaten im digitalen Raum ermöglichen, fordert die AGJ. Ohne eine wirksame Regulierung auf dieser Ebene bleiben junge Menschen und diejenigen, die sie in ihrem Aufwachsen in einer digital transformierten Welt begleiten, wie Eltern und Fachkräfte, mit systemischen Risiken weitgehend alleingelassen.

Das Positionspapier "Digitale Räume demokratisch gestalten und Plattformen regulieren – nicht nur für junge Menschen!" steht online zur Verfügung.

Quelle: Meldung Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe – AGJ (12.05.2026)