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(05.11.2026) Der Bundesjugendring positioniert sich zur Agenda Jugend, Frieden und Sicherheit. Er fordert unter anderem, die Agenda konsequent umzusetzen und junge Menschen an Friedensbildungsprozessen zu beteiligen.

Zwei junge Menschen sitzen am Wasser und machen Peacesymbole mit ihren Händen (Foto: FidesP via pixabay.com) Zwei junge Menschen sitzen am Wasser und machen Peacesymbole mit ihren Händen (Foto: FidesP via pixabay.com)
Zwei junge Menschen sitzen am Wasser und machen Peacesymbole mit ihren Händen (Foto: FidesP via pixabay.com)

Die Agenda Jugend, Frieden und Sicherheit (Youth, Peace and Security Agenda, kurz YPS-Agenda) der Vereinten Nationen (engl. United Nations, kurz UN) erkennt die Bedeutung, die junge Menschen weltweit als Akteure für Frieden und Sicherheit tragen, an und verankert ihre Teilhabe an Konfliktprävention und Friedensförderung auf lokaler, nationaler, internationaler und globaler Ebene. Die Vollversammlung des Deutschen Bundesjugendrings hat nun eine Position beschlossen, die die Umsetzung der YPS-Agenda fordert.

Deutschland habe sich auf internationaler Ebene mehrfach zu einer aktiven Umsetzung der YPS-Agenda bekannt. Deshalb sei es nötig, dass die deutsche Bundesregierung national und international die Prinzipien der YPS-Agenda anwendet und auf diesem Weg die Teilhabe junger Menschen stärke, in Gewaltprävention investiere sowie demokratische Resilienz und gesellschaftlichen Zusammenhalt fördere.

Junge Menschen in Entscheidungen einbeziehen

Zu diesem Zweck müsse die Bundesregierung junge Menschen in Deutschland wirksam und nachhaltig in politische Entscheidungen in den Bereichen Außenpolitik, Humanitäre Hilfe, Friedensförderung, Entwicklungszusammenarbeit, Sicherheits- und Verteidigungspolitik, Katastrophenschutz sowie sozialer Zusammenhalt einbeziehen.

Teilhabe auch international ermöglichen

Die Beteiligung von jungen Menschen als Friedensakteure in allen Phasen der Friedensförderung und Friedensbildung, von Konfliktprävention bis Wiederaufbau, dürfe nicht nur in Deutschland stattfinden. Auch international müsse die Beteiligung junger Menschen Teil des Maßstabs für Friedensbildungs- und Friedensförderungsprozesse sein, damit diese Prozesse nachhaltig in einer Gesellschaft wirken können.

Der Bundesjugendring verdeutlicht in seiner Position, wie junge Menschen zu Friedenssicherung und Konfliktprävention beitragen können. Er fordert die deutsche Bundesregierung auf, eine nationale Umsetzungsstrategie für die Agenda Jugend, Frieden und Sicherheit der Vereinten Nationen zu erarbeiten und die YPS-Agenda in Deutschlands Außenpolitik umzusetzen.

Die vollständige Position ist online beim Deutschen Bundesjugendring als PDF abrufbar.

Quelle: Artikel Deutscher Bundesjugendring (30.10.2026)