Das Forderungspapier ist Ergebnis des Treffens von Jugendverbänden mit Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder im Dezember 2025. Der Austausch fand im Rahmen eines Beteiligungsformats statt, das von der Fach- und Koordinierungsstelle Jugendbeteiligung im Deutschen Bundesjugendring gemeinsam mit dem Bundesministerium für Verkehr organisiert wurde. Ziel war es, zu den jungen Perspektiven auf Mobilität in den Dialog mit der Bundespolitik zu kommen.
Zentrale Voraussetzung für gesellschaftliche Teilhabe
Im Papier haben die beteiligten Jugendverbände ihre Anliegen aus dem Gespräch verschriftlicht. Es ordnet Mobilität zunächst als zentrale Voraussetzung für gesellschaftliche Teilhabe, selbstbestimmte Lebensführung und Zukunftsfähigkeit junger Menschen ein.
Darauf aufbauend werden besondere Bedarfe junger Menschen beschrieben, unter anderem mit Blick auf Sicherheit, Infrastruktur, den öffentlichen Raum sowie die Situation in ländlichen Regionen.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf übergeordneten Handlungsfeldern einer jugendgerechten Mobilitätspolitik. Diese werden entlang zentraler Verkehrsbereiche gebündelt und in einen größeren verkehrs- und klimapolitischen Zusammenhang gestellt.
Ergänzend thematisiert das Papier Jugendbeteiligung als strukturelles Element von Verkehrspolitik und hebt die Rolle von Jugendverbänden als Träger organisierter Interessen junger Menschen hervor.
Das Forderungspapier "Jugendgerechte Mobilität ermöglichen" steht auf der Website des DBJR zum Download bereit.
Unterstützt wird das Papier zu jugendgerechter Mobilität von folgenden Jugendverbänden:
BUNDjugend
Bund der Deutschen Katholischen Jugend
Bund der Deutschen Landjugend
Bundesjugendwerk der AWO
Deutsche Chorjugend
Deutsche Wanderjugend
Jugend des Deutschen Alpenverein
Junger ADFC
Naturfreundejugend
Ring Deutscher Pfadfinder*innenverbände
Verband Christlicher Pfadfinder*innen
Quelle: Meldung DBJR (23.02.2026)