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Home > Eigenständige JugendpolitikNeue Studie zu digitalem Wohlbefinden Jugendlicher

(30.07.2026) Die neue JIMplus-Studie 2026 des Medienpädagogischen Forschungsverbunds Südwest (mpfs) zeigt, wie Jugendliche die Chancen und Belastungen digitaler Medien erleben und welche Auswirkungen dies auf ihr digitales Wohlbefinden hat.

Zwei Personen liegen auf einer Bank und schauen auf ihre Smartphones (Foto: Surprising_Media via pixabay.com) Zwei Personen liegen auf einer Bank und schauen auf ihre Smartphones (Foto: Surprising_Media via pixabay.com)
Zwei Personen liegen auf einer Bank und schauen auf ihre Smartphones (Foto: Surprising_Media via pixabay.com)

In der nun veröffentlichten JIMplus-Studie 2026 präsentiert der Medienpädagogische Forschungsverbund Südwest (mpfs) die Ergebnisse seiner qualitativen und quantitativen Forschung zum digitalen Wohlbefinden junger Menschen. Die Forschenden stellen fest: Die Nutzung von Social Media gleicht für viele Jugendliche einer Achterbahnfahrt. Sie erleben ein ständiges Wechselspiel zwischen positiven Erlebnissen und belastenden Erfahrungen.

Ablenkung und Wissenszugang

72 Prozent der befragten Jugendlichen geben an, dass Social Media sie von Dingen ablenkt, die sie eigentlich tun sollten, und 55 Prozent berichten, dass ihnen dadurch Zeit für Erholung und Freizeitaktivitäten fehlt. Die häufigste Nebenwirkung des Dauerscrollens ist eine spürbare Verringerung der Konzentrationsfähigkeit (40 %). Auf der anderen Seite bieten die Plattformen für 82 Prozent einen wichtigen Zugang zu Wissen, und etwa die Hälfte berichtet, sich dort verstanden zu fühlen.

YouTube, Instagram, TikTok & Co. im Fokus

Eine zentrale Rolle für das digitale Wohlbefinden spielt Social Media, dabei vor allem YouTube, Instagram, TikTok und Snapchat. Die Nutzung dieser Plattformen ist derzeit die verbreitetste Online-Aktivität unter Jugendlichen. Gleichzeitig fällt die Bewertung deutlich ambivalenter aus als bei anderen digitalen Freizeitaktivitäten.

Während etwa Musikhören überwiegend mit positiven Gefühlen verbunden ist und häufig auch als Strategie zum Umgang mit Belastungen genutzt wird, erleben Jugendliche Social Media als ständiges Wechselspiel zwischen positiven Erlebnissen und belastenden Erfahrungen. Besonders deutlich zeigt sich dies bei Mädchen: Sie nutzen soziale Netzwerke häufiger als Jungen, berichten zugleich aber auch häufiger von Vergleichsdruck und geben deutlich öfter an, sich im eigenen Körper unwohl zu fühlen.

Weiterführende Informationen

Die Ergebnisse der JIMplus-Studie 2026 sind im Detail auf der Website des Medienpädagogischen Forschungsverbunds Südwest (mpfs) zu finden.

Quelle: Website des Medienpädagogischen Forschungsverbunds Südwest (mpfs) (LFK) (15.07.2026)