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Home > Eigenständige JugendpolitikPublikation "Kinder- und Jugendkulturarbeit inklusiv"

(25.02.2020) Die Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung hat eine Studie zum Beitrag kultureller Bildung zum gesellschaftlichen Zusammenleben für alle Menschen ohne Ausgrenzungen und Diskriminierungen veröffentlicht.

Junge mit Kamera, Foto: Markus Spiske / unsplash.com

Acht Praxisprojekte wurden hierzu von der Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung (BKJ) über zwei Jahre fachlich begleitet.

Die Praxisprojekte sind:

  • „JugendKunstSchule diVeRs“, Jugendkunstschule Vorpommern-Rügen e. V.
  • „ETHNO – ein interkulturelles Musizierformat“, Jeunesses Musicales Deutschland e. V. (JMD)
  • „Together – Do your own thing“, QUARTIER gGmbH
  • „IN.ZIRQUE – Netzwerk Zukunft“, Zentrum für bewegte Kunst e. V.
  • „Young Arts for Queer Rights and Visibility (#YAfQRaV)“, ROOTS & ROUTES Cologne e. V.
  • „Liebe Liebe“, UNIKATUM Kindermuseum gGmbH
  • „Nie Erwachsen – JUCA auf Schultour“, Evangelisch freikirchliches Sozialwerk Wermelskirchen e. V.
  • „ZwischenTöne(n) – Modellhafte Entwicklung des Kurses Musikproduktion am Street College“, Gangway e. V. – Straßensozialarbeit in Berlin

Auf einem Symposium tauschten sich zunächst Projektleiter*innen und Teilnehmer*innen über Inklusion und deren Rolle in ihren Projekten aus. In Interviews wurden sie ausführlich dazu befragt, wie sie Inklusion, Diversität und Partizipation in der praktischen Arbeit umgesetzt und welche Erfahrungen sie dabei gesammelt haben. So wurden Einblicke in die Praxis vor Ort und auch Gespräche mit den jugendlichen Gestalter*innen ermöglicht. Eine Fachtagung beschloss den gemeinsamen Entwicklungs- und Reflexionsprozess. Die vorliegende Studie macht die gewonnenen Erkenntnisse sichtbar und beschreibt die Strategien der ausgewählten Praxisprojekte der Kinder- und Jugendkulturarbeit, um Barrieren abzubauen und Inklusion umzusetzen.

Die Studie ist bei der bkj kostenfrei als PDF verfügbar.